Umzug nach Mallorca – die Herausforderung meistern

Wer als deutscher Staatsbürger seinen künftigen Lebensmittelpunkt auf Mallorca wählen möchte, ist auf keinen Fall alleine: Über 18.000 Deutsche leben offiziell auf der Insel – de facto könnte es sogar die dreifache Zahl sein. Ins Ausland zu ziehen ist allerdings mit erheblichen Herausforderungen verbunden, von der Immobiliensuche bis zur individuellen Existenzsicherung. Für den Umzug selbst gibt es zum Glück spezialisierte Speditionen wie das Familienunternehmen Meckel online unter dermeckel.

Besonderheiten beim Umzug nach Mallorca

Schon ein Umzug innerhalb Deutschlands kann eine Menge Stress bedeuten. Dies beinhaltet die fachgerechte Verpackung des Hab und Gutes, den Transport ebenso wie die Einrichtungsplanung und Montage am Zielort. Soll es aber auf die größte Baleareninsel gehen, kommen naturgemäß weitere Aufgaben (und Kosten) hinzu:

  • Große Entfernung: Zwar erscheint es vielen Urlaubern recht nahe, aber Mallorca ist selbst in der Luftlinie über tausend Kilometer vor Deutschland entfernt. Die Kosten werden in der Regel pro Kubikmeter kalkuliert.
  • Insellage: Es mag trivial klingen, aber Mallorca ist nicht auf dem Landweg erreichbar. Daher müssen alle Einrichtungsgegenstände per Fähre oder Flugzeug transportiert werden. Das produziert zusätzliche Kosten und stellt erhöhte Anforderungen an die Verpackung und Ladungssicherung.
  • Formale Abwicklung: Beim grenzüberschreitenden Transport eines kompletten Haushalts muss den Zollbestimmungen und anderen formal-juristischen Prozessen genüge getan werden. Hier ist es besonders wichtig, auf Umzugsprofis vertrauen zu können.
  • Sprachbarriere: Die gesamte Abwicklung fällt wesentlich leichter, wenn das Umzugsunternehmen ebenso gut Deutsch wie Spanisch spricht.

Neben den Mallorca-spezifischen Herausforderungen kommen auf die Umzugswilligen außerdem die üblichen (aber nicht weniger umfangreichen und lästigen) Aufgaben hinzu. Dies betrifft vor allem Abbau, Verpackung und Wiederaufbau der Einrichtung. Insbesondere empfindliche und zerbrechliche Gegenstände – wie Geschirr, Spiegel und Bilder – müssen vor dem Transport gut gesichert werden. Viele Möbel werden für den Umzug platzsparend zerlegt und müssen am Ziel wieder zusammengebaut werden. Wer sich an an den schon beinahe legendären Stress erinnert, den SB-Möbel von schwedischen Möbelhäusern verursachen können, freut sich sehr, wenn Umzugsprofis diesen Job übernehmen – quasi „all inclusive“.

Immer flexibel bleiben beim Umzug

Nicht jeder Umzug ist gleich groß: mancher will auf Mallorca ein ganzes Haus mit eigenen, mitgebrachten Möbeln füllen; mancher zieht eher mit kleinem Gepäck um und will seine Einrichtung erst später auf der Insel vervollständigen. Daher benötigt nicht jeder Umzugswillige einen kompletten Transporter. Manchmal reicht stattdessen auch eine sogenannte „Beiladung“ auf einem größeren, zuvor nicht völlig ausgelasteten Transport. Wenn eine Spedition in unterschiedlichen Dimensionen denken, planen und handeln kann, hilft das, unnötige Kosten zu sparen.

Sehr hilfreich (und im Grunde unverzichtbar) ist es ebenfalls, wenn das Unternehmen die Möglichkeit anbieten kann, die Möbel auf Mallorca sicher und sauber einzulagern. Das gilt insbesondere für größere Umzugsvolumina. Dank Zwischenlager gibt es weniger Stress, falls die Immobilie doch noch nicht vollständig bezugsfertig ist oder andere Verzögerungen beim Umzug eintreten. Die optimale Entlastung bekommen die Neubürger, wenn das Umzugsunternehmen (wie Meckel) einen Fullservice anbietet, der von der Planung über den Transport, Lagerung und Montage alle wichtigen Schritte übernimmt.

Nach dem Umzug

Spätestens wenn der Umzug komplett geschafft ist, sollten sich die Neuankömmlinge auch um ihren rechtlichen Status kümmern. Schon nach 90 Tagen ist eine behördliche Meldebescheinigung erforderlich. Und wer mindestens 183 Tage im Jahr auf der Insel wohnt oder dort seinen wirtschaftlichen Schwerpunkt hat, gilt als „Resident“. Dies ist vor allem für die spanischen Steuerbehörden relevant, die die Residenten selbst besteuern wollen. Im Zweifel sollte man als Neubürger einen Steuerberater fragen, der sich mit dem deutschen und spanischen Recht auskennt.

Ein wichtiger Schritt ist die Beantragung einer sogenannten NIE-Nummer (Número de Identidad de Extranjero), spätestens nach drei Monaten Aufenthalt in Spanien. Sie dient der steuerlichen Identifizierung. Nur mit NIE-Nummer dürfen Neubürger Immobilien erwerben oder ein Auto kaufen.

Nachdem alle juristischen Fragen geklärt sind und der Umzug professionell abgewickelt ist, kann man sich entspannt der spanischen Lebensart und dem angenehmen Klima hingeben. Und wer dazu noch ein wenig Spanisch lernt, kann sich bald als echter Mallorquiner fühlen.