Kanarische Inseln

Mit einer Reise auf die Kanarischen Inseln können Sie dem Winter ein Schnippchen schlagen. Selbst im Januar herrscht Badewetter.

Karte der Kanaren:

Entscheidend für das milde Klima ist die südliche Lage auf der Höhe Marokkos. Der Atlantische Ozean gleicht jahreszeitliche Temperaturschwankungen weitgehend aus und lässt die Werte etwa zwischen 18 und 28 Grad pendeln.

Insgesamt 13 Kanarische Inseln gibt es – die sieben größten freuen sich auf Urlauber aus alle Welt. Nach der Größe geordnet sind dies: Teneriffa, Fuerteventura, Gran Canaria, Lanzarote, La Palma, La Gomera und El Hierro. Alle Inseln sind vulkanischen Ursprungs und daher sehr bergig. Die zentralen Gebirgsketten trennen oft einen relativ niederschlagsreichen und grünen Inselnorden von einem sehr trockenen Süden.

Besonders auf Teneriffa und Gran Canaria ist die Zweiteilung sehr ausgeprägt. Im deutschen Winter ist daher eine Reise an die Südküsten empfehlenswert. Hier befinden sich konsequenterweise einige große Urlauberzentren, die in den vergangenen Jahrzehnten ohne eine Anlehnung an historische Ortskerne errichtet wurden. Bei einem Last Minute Kanaren-Urlaub lassen sich übrigens nicht immer hohe Rabatte erzielen, da die Inseln ganzjährig gut besucht sind.

Mehr als nur Baden

Wer eine Abwechslung vom Badeurlaub braucht, sollte die Inseln mit einem Mietwagen erkunden. Sehenswert sind beispielsweise die bizarren Vulkanlandschaften, die es vor allem auf den geologisch jüngeren Inseln zu bestaunen gibt. Der in historischer Zeit noch aktive Vulkan Pico del Teide auf Teneriffa ist mit 3718 Meter der höchste Berg ganz Spaniens. Darüber hinaus bieten gerade die größeren der Kanarischen Inseln hervorragende Wandergebiete. Der Wanderer entdeckt dabei nicht nur karge Landschaften, sondern auch manche grüne Oase, wie die Lorbeerwälder auf La Gomera und La Palma.

Auch die Städte der Kanaren sind unbedingt eine Reise wert. Die Altstädte (allen voran Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas auf Gran Canaria) sind von spanischer Kolonialarchitektur geprägt. Spanien besetzte die Inseln im 15. Jahrhundert und verdrängte die Urbevölkerung der Guanchen, deren Überbleibsel heute als kulturelles Erbe gepflegt und den Urlaubern zugänglich gemacht werden.