Zeitverschiebung für Spanien, Kanaren und Mallorca

In fast ganz Spanien gilt die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Damit liegt Spanien in derselben Zeitzone wie Deutschland. Da es keine Zeitverschiebung gibt, müssen die Urlauber ihre Uhren nicht umstellen. Auch die Sommerzeit (MESZ) gilt in beiden Staaten.

Wer auf Mallorca oder einer anderen Baleareninsel (Menorca oder Ibiza) Urlaub macht, muss ebenfalls keine Zeitverschiebung beachten.

Eine Ausnahme bilden die Kanarischen Inseln. Anders als das spanische Festland oder Mallorca liegen die Kanaren eine Zeitzone weiter westlich und haben wie Großbritannien und Portugal die Westeuropäische Zeit (UCT). Hier beträgt die Zeitverschiebung eine Stunde. Urlauber auf den Kanaren müssen ihre Uhren bei der Ankunft also eine Stunde zurückstellen. Bei der Abreise werden die Uhren dann wieder vorgestellt. Dies ist besonders für die Flugtermine wichtig: An- und Abflugzeiten werden in den Reiseunterlagen in der Regel nach der jeweiligen Ortszeit angegeben.

Die Zeitzonen der Erde orientieren sich zwar im Groben an den Längengraden. Allerdings wurde bei der verbindlichen Festlegung der Zonen darauf geachtet, dass gemeinsame Wirtschafts- und Kulturräume möglichst innerhalb einer einziger Zone liegen. Aufgrund dieses „politischen“ Beschlusses umfasst der Gültigkeitsbereich der Mitteleuropäischen Zeit große Teile Europas – einschließlich Spanien und Deutschland.