Grandios erhebt sich die andalusische Stadt Ronda auf einem steilen Felsplateau und ist zudem durch eine Schlucht zweigeteilt. Über 100 Meter geht die Schlucht El Tajo in die Tiefe, die der RÃo GuadalevÃn in den Felsen geschnitten hat. Der von Brücken überspannte Abgrund trennt Rondas Altstadt (La Ciudad) von der so genannten Neustadt.
Mit seinen weiß gekalkten Häusern gehört Ronda zu den typischen “weißen Dörfern” Andalusiens und erinnert damit an nordafrikanische Städte. Von 713 bis 1485 gehörte Ronda zum arabisch-maurischen Imperium in Spanien. Aus dieser Zeit sind unter anderem die Arabischen Bäder (Baños Arabes) und zwei Paläste erhalten geblieben. Die zahlreichen Moscheen wurden von den späteren, christlichen Herrschern des Landes zu Kirchen, wie Santa MarÃa la Mayor, umgebaut.
In Ronda wurden außerdem die heute gültigen Stierkampfregeln entwickelt. Die Stierkampfarena des Ortes stammt von 1785 und ist somit die älteste Spaniens. Besuchenswert ist in der Nähe von Ronda auch die Höhle Cueva de la Pileta mit ihren rund 20.000 Jahre alten Höhlenmalereien.
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