Rías Altas

Rías Altas ist der Name für die Nordküste Galiciens. Wie die südlich anschließende Rías Baixas besteht die Küste aus einer Fjordlandschaft. Die Rías Altas werden auf Galicisch, der vorherrschenden Sprache, auch „Costa de Morte“ (Todesküste) genannt. Diese Bezeichnung spielt auf die vielen Schiffsunglücke an, die sich im rauen Atlantik nordwärts von Kap Finisterre zugetragen haben.

Viele Strände sind hier kaum von Menschen berührt – jedenfalls nicht von Touristen. Allerdings ist das atlantische Meereswasser auch im Sommer recht frisch und kann nur abgehärtete Badeurlauber erfreuen.

Sehenswert ist unter anderem der Ort Betanzos: Hier kann der Urlauber eine der am besten erhaltenen (gotischen)Altstädte Galiciens besichtigen. Eine weitere Attraktion der Küste sind die 612 Meter aufragenden Klippen von Vixia de Herbeira – die höchsten des europäischen Festlandes. Den vermutlich ältesten Leuchtturm der Welt besitzt die bedeutende Hafen- und Fischereistadt La Coruña.