Hochländer und Gebirge bestimmen das spanische Festland. Kaum eine Stelle im Binnenland liegt unterhalb 600 Meter Seehöhe. “Meseta” heißen die riesigen, weitgehend ebenen Hochflächen, die im Sommer heiß und ausgedörrt sind. Das Kastilische Scheidegebirge trennt die Meseta in zwei Teile. Südlich des Scheidegebirges liegen unter anderem die Städte Madrid und Toledo – nördlich erstrecken sich die Landschaften Altkastilien und Léon.
Drei große Randgebirge umrahmen Spanien:
Südlich der Pyrenäen erstreckt sich das Ebro-Becken. Diese tief liegende Beckenlandschaft wird von dem 910 Kilometer langen Ebro durchflossen. Der längste Fluss Spaniens mündet in einem fruchtbaren Delta ins Mittelmeer. Die zweite große Beckenlandschaft umgibt den Fluss Guadalquivir. Der Guadalquivir mündet südlich von Sevilla in den Atlantik und bildet hier ein geschütztes Feuchtgebiet.
Der höchste Berg Spaniens liegt nicht auf dem Festland, sondern auf den Kanarischen Inseln: Der Pico del Teide auf Teneriffa ist 3718 Meter hoch.
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