Balearen

Wer eine Spanien-Reise auf die Balearen machen will, denkt zuerst an Mallorca. Aber auch die anderen Inseln haben viel zu bieten.

Balearen

Die Reiseveranstalter zählen Mallorca, Menorca, Cabrera, Ibiza und Formentera zu den Balearischen Inseln. Geografisch betrachtet ist dies nicht ganz korrekt, da Ibiza und Formentera eigentlich zu den Pityusen gehören.

Etwa von April bis September herrscht auf den Balearen bestes Reise- und Badewetter. Zwar kann es gelegentlich einmal regnen, aber in der Regel scheint die Sonne. Im Juli und August steigen die Lufttemperaturen häufig über 30 Grad. In dieser Zeit ist vor allem auf Mallorca Hochsaison, sodass mancher Strand ziemlich voll werden kann. Im März oder im Oktober sind die Inseln weniger belebt, allerdings kann man Pech mit dem Wetter haben.

Die größte, vielseitigste und bei den Urlaubern beliebteste Insel ist Mallorca. Von All-inclusive-Reise bis Finca-Urlaub, von Baden bis Ballermann, von Wandern bis Sight-Seeing ist hier alles möglich. Um ein geeignetes Hotel zu finden, lohnt es sich, die Hotelbewertung anderer Urlauber zu Rate zu ziehen. Weniger Trubel als auf Mallorca und eine unberührtere Natur finden die Urlauber auf Menorca. Die „exklusivste“ der Balearen ist Ibiza. Hierhin fahren viele junge Leute, die Lust auf Party haben.

Anreise: Da die Inseln zu den Top-Reisedestinationen überhaupt zählen, ist von Deutschland ein dichtes Netz an Direktflügen geknüpft. Auch in den Wintermonaten, die nicht immer ideales Reisewetter bieten, werden die Inseln regelmäßig angeflogen. Jede der großen Inseln Mallorca, Ibiza und Menorca verfügt über einen eigenen internationalen Flughafen. Auf dem Aeropuerto de Son San Juan (so die offizielle Bezeichnung des Flughafens von Palma de Mallorca) starten und landen jährlich weit über 20 Millionen Passagiere. Die allermeisten von ihnen sind Touristen aus aller Welt.