Aragonien

Aragonien bietet die höchsten Berge des spanischen Festlands: Der Pico de Aneto in den Pyrenäen ist 3404 Meter hoch. Der Nationalpark Ordesa y Monte Perdido ist als Weltkulturerbe geschützt. In den Pyrenäen befinden sich einige gute Wintersportgebiete wie Panticosa, Formigal und Cerler. Außerdem gibt es zahlreiche Wanderwege. Die ganze Region Aragonien ist dünn besiedelt – also ideal für einen ruhigen Urlaub in der Natur.

Ein weiteres landschaftliches Highlight ist das fruchtbare Ebro-Tal. In dem Tal liegt auch Zaragoza (Saragossa), die Hauptstadt der Region. Zaragoza hat eine sehenswerte Altstadt mit der Kirche Basilica del Pilar.

Weitere attraktive Städte sind Huesca im Norden sowie die Mudéjarstädte im Süden, zum Beispiel Teruel, Tarazona und Calatayud. In Teruel sind besonders viele Bauwerke im maurischen Mudéjar-Stil erhalten, der im 14. Jahrhundert seine Blütezeit erreichte.

Aragonien hat seine historischen Wurzeln bereits im ersten nachchristlichen Jahrtausend und wurde schließlich im Jahr 1035 ein eigenständiges Königreich. Gemeinsam mit Kastilien war Aragonien einer der Vorläufer des spanischen Reiches sowie heutigen spanischen Staates.